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Vorankündigung: Filmfrühstück am Sonntag, dem 12.02.2012 im Dorftreff Cottenweiler ab 10.30 Uhr mit dem Film „Alarm am Hauptbahnhof“. Der Film wurde für den SWR produziert mit der Absicht Szenen aus dem Sommer 2011 in Stuttgart festzuhalten.

Im Film zeigen die Regisseurinnen Sigrun Köhler und Wiltrud Baier den Streit um den geplanten Bau des Tiefbahnhofs und nahmen dabei vor allem die Kommunikation der Bürger miteinander filmisch unter die Lupe. Sie arbeiten dabei mit „der Poesie und Komik des Zufalls“

Der Eintritt ist frei.  

Mehr Infos: http://www.alarm-am-hauptbahnhof.de/

Terminplanung für das Jahr 2012
Einladung zur Mitgliederversammlung am Dienstag, dem 07.02.2012 um 20 Uhr im Bürgerhaus Unterweissach

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Bericht aus dem Gemeinderat
Planungen Liste 2012
Organisation des Filmfrühstücks am 12.02.2012

 Alle Mitglieder und interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.
Jacky Ehring und Dorothee Knaupp

Was ist sonst noch geboten?

Ein Frühstück mit Weißwürsten und Vegetarischem, Kaffee und weiteren Getränken und die Gelegenheit, sich in gemütlicher Runde über den Film und andere Themen zu unterhalten.

Haushaltsrede 2012 Bernd Hecktor für die Liste Weissacher Bürger

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Bürgerinnen und Bürger,
Weissach im Tal – das sind doch die mit der guten Kinderbetreuung und den guten Schulen- kann man wohl sagen bei dem Ausbau der Krippen, der Kindergärten und dem Betreungsangebot in den Grundschulen. ... weiter.pdf

Wandern mit der Liste Weissacher Bürger- bei jedem Wetter ein Vergnügen

Für manche gehört die Wanderung mit der Liste Weissacher Bürger zum festen Bestandteil des Starts ins neue Jahr und so trafen sich auch im Jahr 2012 eine stattliche Anzahl wanderlustiger Freundinnen und Freunde zu einem ausgiebigen Spaziergang auf einem Rundweg hoch über Allmersbach mit phantastischen Ausblicken ins Tal. Bewegung an der frischen Luft, den Kopf mal richtig durchlüften lassen, anregende Gespräche und natürlich einkehren im Wanderheim Allmersbach, das waren die Programmpunkte, die alle Mitwanderer den wettermäßig trüben Samstag vergessen ließen.

Die Liste Weissacher Bürger stellt achtzehn Anträge zum Haushalt 2012

Für die Aufstellung des Haushaltsplans 2012 hat die Liste Weissacher Bürger achtzehn Anträge bei Bürgermeister Schölzel eingereicht. Die Liste trägt mit diesen Anträgen wesentlich zur weiteren sozial und ökologisch fortschriftlichen Entwicklung der Gemeinde bei. Dazu gehören Anliegen mit beachtlichem Umfang, die große Auswirkungen auf die Lebensqualität, den Erhalt der Natur und des Wohlstands haben und auch kleinere die Gemeinde direkt und zeitnah betreffende Vorhaben.

Mittel müssen in ausreichender Höhe eingestellt werden, um den Kauf des elektrischen Leitungsnetzes zu bewerkstelligen. Um eine von Bevölkerungsschwankungen unabhängige  Finanzierung zu sichern, sollen hierzu  Gespräche mit der Energiegemeinschaft Weissacher Tal wegen einer möglichen Beteiligung am Netzkauf geführt werden. Die Bevölkerung soll in einem Informationsabend umfassend über den Konzessionsvertrag informiert werden. Ein rascher Gewinn für die Umwelt wäre es, das CO2 Reduktionsprogramm im Januar 2012 wieder aufzulegen, ebenso alle anderen Förderprogramme, die zu Beginn des Jahres außer Kraft gesetzt worden sind. Mit diesen Programmen  können Signale gesetzt werden, sie entlasten bei umweltbewussten Investitionen die Privathaushalte und kommen der heimischen Wirtschaft zugute. Die Liste Weissacher Bürger fordert die Gemeindeverwaltung auf, Standorte für die Produktion alternativer Energien zu suchen. Neben der Energie aus Photovoltaik-Anlagen werden zusätzliche Energiequellen, z.B. Windenergie benötigt, die für den Ausgleich des schwankenden Energieertrages bei der Sonne sorgen können. Vielfältige alternative und lokale Energiequellen  wirken sich auch auf die Beschaffenheit von Stromleitungen aus. Wird weniger Strom von Nord nach Süd transportiert, kann der Leitungsdurchschnitt kleiner  gewählt werden, dies führt wiederum zu Kostenersparnissen, weil weniger Material für Leitungen benötigt wird.

Die Versorgung mit Wasser ist für die Lebensqualität einer Gemeinde ein lebenswichtiges Thema, deshalb bleibt es ein vorrangiges Ziel der Liste Weissacher Bürger, die gut funktionierende Wasserversorgung weiterhin ausschließlich in der Hand der Gemeinde zu behalten.  

Das örtliche Wassernetz ist in die Jahre gekommen. Die Liste Weissacher Bürger  macht einen konkreten Vorschlag, wie für die Erneuerung des innerörtlichen Wasserleitungsnetzes Sonderrücklagen beim Eigenbetrieb Wasserversorgung gebildet werden können. Für den Austausch maroder Wasserleitungen stünde damit ein nicht unerheblicher Betrag zur Verfügung und die Gebührenzahler wären langfristig weniger belastet.

Bildung und soziales Zusammenleben ist traditionell ein wichtiges Politikfeld der Liste Weissacher Bürger. Die Gemeindeverwaltung wird aufgefordert eine Zukunftswerkstatt zu initiieren zum Thema „Die Zukunft der Bildung im Weissacher Tal“. Außerdem soll im Gemeinderat über die Inanspruchnahme der Bildungsgutscheine berichtet werden. Das Ganztagesangebot am Bildungszentrum soll auf freiwilliger Basis erweitert werden und eine durchgängige Betreuung bis Klassenstufe 7 bis 17 Uhr sicherstellen. Ein weiteres Anliegen ist, dass die Bänke in der Ortsmitte wieder aufgestellt werden, Alt und Jung könnten sich zum Schwätzen und Ausruhen dort treffen.

An das Wohlbefinden der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung haben die Antragsteller der Liste Weissacher Bürger ebenso gedacht, wie an die bequeme Nutzung der gemeindeigenen Räume. Eine Ersatzbestuhlung fürs Bürgerhaus wird beantragt und die nötigen Finanzmittel für Büromöbel im Rathaus, die den Vorschriften des Arbeitsschutzes entsprechen, Der jährliche Betriebsausflug und die Weihnachtsfeier für die Bediensteten sollte nicht dem Rotstift zum Opfer fallen.

Zum Schwerpunktthema Verkehr stellte die Liste Weissacher Bürger erneut den Antrag mit der Stadt Backnang in Verhandlungen zu treten, um endlich einen die Weissach begleitenden, einfach ausgeführten Radweg zur Anbindung an die Stadt zu  erhalten. 

Geh- und Radwege nach kinderfreundlichen und ökologischen Standard weiter auszubauen und mit der  VVS darüber zu verhandeln, dass man in allen Bussen auch Kinderwagen und Fahrräder transportieren kann, sind weitere Forderungen in den Anträgen. Wie ernst gemeint der Wunsch nach einem S-Bahn Ringschluss von Backnang nach Schorndorf mit einem  Tiefbahnhof in Unterweissach ist, wird man bei der Diskussion im Gemeinderat erfahren. (November 2011)

Wechsel im Gemeinderat:
Nach vielen vielen Jahren verlässt unser Zahlenmeister und stets nachbohrender Dieter Rapp den Gemeinderat.
Markus Keller wird nachrücken und sicher nicht nur durch sein Fachwissen im Bildungsbereich überzeugen.

Radtour zu zukünftigen Baugebieten
Bauen, bauen, bauen- ist das die Lösung für klamme Gemeindekassen? 

Am Sonntag, dem 22. Mai 2011 fand eine „Baugebietstour“ durch Weissach i.T statt. 

Bauen, bauen, bauen- ist das die Lösung für klamme Gemeindekassen?
Die Radtour zu den zukünftigen Baugebieten fand bei Weissachern aus  „alten“ Siedlungen, aus umgebauten Häusern in den Ortskernen, sowie bei Neubürgern reges Interesse.

Die Gemeinderäte Hecktor, Trautwein und Hutzenlaub informierten mit direktem Blick auf die üppig sprießende Ackerflächen über die Planungen zu einem neu zu erschließenden Baugebiet Wannengrund 2. Kritisch zu sehen ist hierbei, dass es sich bei dem zukünftigen Baugrund um sehr fruchtbares Ackerland (auf einer Skala von 1-5 ist hier die 4 festgestellt) handelt, das mit einer Bebauung unwiederbringlich verloren geht. Die aktuellen Entwicklungen und die weltweiten Spekulation um Lebensmittel und landwirtschaftliche Flächen, sollten, bei den weiteren Planungen im Interesse einer zukunftsfähigen Gemeinde dringend bedacht  werden.  Zusätzlich ginge mit der Bebauung eine wichtige Kaltluftschneise für Unterweissach verloren, die unter anderem auch den Ortskern mit seinen viel befahrenen Straßen mit Frischluft versorgt.

Der zweite Punkt, der angefahren wurde, war ein geplantes kleineres Baugebiet nördlich der Sandäcker.

Hier spricht die vorhandene Artenvielfalt deutlich gegen eine Bebauung. Ein alter wunderschöner Streuobstwiesenbestand bietet seltenen Tierarten wie Steinkäuzen und fünf verschiedenen Fledermausarten ein Zuhause, das auch durch Ausgleichmaßnahmen nicht zu ersetzten ist. Nach Aussage der Gemeinderäte scheint eine Bebauung hier mehr als fraglich, da die Belange des Naturschutzes streng geprüft werden, was von der Liste Weissacher Bürger sehr befürwortet wird.

Das politische Resümee am Ende der Besichtigungen kann für die Liste nur sein, sich weiter dafür einzusetzen, dass für bauwillige Neubürger attraktive Möglichkeiten in den Ortskernen und in den schon bestehenden Siedlungen erschlossen und angepriesen und dafür möglicherweise Kaufanreize geschaffen werden. An die im Haushaltsplan aufgestellte Rechnung, dass alle Bauplätze noch in diesem Jahr gekauft und verkauft werden können, glaubt ernsthaft sowieso niemand.

Erste Schritte könnten sein: ein Kataster zu erstellen, in dem Häuser, die zum Verkauf stehen, aufgelistet werden, sowie Unterstützung  bei der energetischen und sonstigen Modernisierung zu vermitteln. Vielleicht überlegt sich dann doch mancher Kaufinteressent ein großzügig bebautes zentral zur Ortsmitte gelegenes älteres Haus umzubauen oder auch das vorhandene Grundstück neu zu bebauen, statt an eine Ortsrandlage zwischen zwei stark befahrenen Straßen zu ziehen.  

Dorothee Knaupp
Pressesprecherin

Terminplanung Mietgliederversammlungen

Jeweils dienstags um 20 Uhr finden am:  31.05.2011, 12.07.2011; 27.09.2011; 15.11.2011 die Mitgliederversammlungen statt. Voraussichtlich im Bürgerhaus Unterweissach (Veröffentlichungen im Nachrichtenblatt beachten).

Zu diesen Versammlungen sind alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen!

Dorothee Knaupp
Pressesprecherin

Haushaltsrede Bernd Hecktor 2011:

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
der Haushaltsplan 2011, für dessen Aufstellung wir der Verwaltung danken, taucht schon im Einband die Schokoladenseite des Ortes in eine düstere Farbe. Eigentlich besteht aber zum Jammern ziemlich wenig Anlass.
... weiter als pdf

Neujahrswanderung 2011

Stuttgart 21 oder für eine vernünftige Alternative mit Kopfbahnhof und Schloßgarten

 Die Weissacher und Weissacherinnen können sich natürlich fragen, was geht es uns an, was in Stuttgart passiert.
Je mehr Fakten ans Licht kommen, umso mehr müssen wir uns aber auch hier Gedanken machen, was in unserer Landeshauptstadt vor sich geht und wie wir uns einmischen wollen.
Es geht um viel: um Milliardenbeträge aus Steuern, um die Rettung des Schlossgartens mit teilweise jahrhundertealten Bäumen, um den Erhalt des denkmalgeschützten Hauptbahnhofs um völlig unterschätzte Baurisiken, um die Gefährdung der Mineralquellen, um  ein zu erwartendes Verkehrschaos auf Straße und Schiene, auch bei der S3.

Allein die Kosten für Stuttgart 21 sollten uns aufhorchen lassen. Steuergelder, auch die aus der Region,  können nur einmal ausgegeben werden und fehlen an anderer Stelle. Man schaue sich nur die heruntergekommenen und verschmutzten Bahnhöfe in der Region an, von Einsparungen bei Bildung, Schulen, Kultur, Naturschutz und Soziales ganz zu schweigen.

Die Liste Weissacher Bürger will sich nicht damit abfinden, dass dieses Wahnsinnsprojekt unumkehrbar ist. Ein Baustopp (Moratorium) und das Überdenken der Pläne müssen erreicht werden. Deshalb schließen wir uns dem Widerstand der Bürger und Bürgerinnen in Stuttgart an, darunter auch viele prominente Stuttgarter,  die dort auf die Straße gehen.

In Stuttgart montags um 18 Uhr zur Montagsdemo, am Mittwoch zum Kulturmittwoch um 19 Uhr jeweils am Nordflügel und am Freitag zu Menschenketten, Schweigemärschen und Demonstrationen mit zuletzt 30000 Menschen usw.  Zur Bildung von Fahrgemeinschaften könnte jeweils die S 3 immer 45  Minuten vor Veranstaltungsbeginn genommen werden.

Wie wäre es eigentlich, wenn wir den Schwabenstreich (eine Minute lautstarker Protest gegen S21) auch in Weissach einführen. An vielen Orten in Stuttgart, in Städten der Region und neuerdings auch in Berlin findet er täglich um 19 Uhr statt. Start in Unterweissach am Dienstag 31. August, pünktlich um 19 Uhr am Brunnen gegenüber der Nummer 1.

„Nur Zerstörung und Tod sind unumkehrbar, alle menschlichen Pläne können geändert, verbessert und verworfen werden.“ aus einem offenen Brief des Schauspielers Walter Sittler an Ministerpräsident Mappus und OB Schuster.

Dorothee Knaupp,            Ingrid Teufel , Peter Haußmann
Mitglieder der Liste Weissacher Bürger

 Mehr Infos unter www.kopfbahnhof-21.de und www.parkschuetzer.de

 

Nächste Mitgliederversammlung: 

Die nächste Mitgliederversammlung der Liste Weissacher Bürger findet am 

Dienstag, dem 15.6.2010 um 20 Uhr im Bürgerhaus in Unterweissach
statt.

Termine auf einen Blick:
09.01.10   10 Uhr           Wanderung zum Schulerhof, Start Aldiparkplatz
15.01.10   0 Uhr            Redaktionsschluss Klartext
24.01.10   10 – 14 Uhr   kommunalpolitisches Frühstück      Dortreff Cottenweiler
02.02.10   20 Uhr          Mitgliederversammlung  Galeriestube
13.04.10   20 Uhr          Mitgliederversammlung  Galeriestube
15.06.10   20 Uhr          Mitgliederversammlung  Galeriestube

Haushaltsrede 2010, Bernd Hecktor für die Liste Weissacher Bürger :
In der Gemeinderatssitzung vom 10. Dezember verlas Bernd Hecktor folgende Haushaltsrede: weiter. pdf

Die Liste wählt ihren Vorstand und gründet zwei neue Arbeitskreise: Siehe Wer vertritt uns

Neben den bewährten Namen, wählte die Mitgliederversammlung der Liste Weissacher Bürger zwei Beisitzer neu in den Vorstand.

Markus Keller wird Themen rund um die Bildung ins Visier nehmen.

Martin Pilz ist der Spezialist für das Thema Energie.  Die beiden „Neuen“ haben sich vorgenommen, dafür zu sorgen, dass an diesen grundsätzlichen Themen der Liste weiter gearbeitet wird, neue Ideen gesammelt werden und nachgefragt wird wohin die Reise gehen soll. (Berichte folgen)

Pünktlich zu Beginn der neuen Sitzungsperiode stellen die vier Gemeinderäte der Liste Weissacher Bürger

Anträge aus den unterschiedlichsten Themenbereichen:

Hochwasserschutz

Die Gemeinde möge in geeigneter Weise darauf hinwirken, dass in Hochwasser gefährdeten Bereichen und im Aufstaubereich von Regenrückhaltebecken Wiesen nicht in Ackerland umgewandelt werden.

Begründung: Ausschwemmungen bei Hochwasser, Vergrößerung von Schäden

Die Gemeindeverwaltung legt dem Gemeinderat bis zum Ende des Jahres 2009 die Hochwasserkarte vor.

Begründung: Die Hochwasserkarte ist ein unerlässliches Arbeits- und Planungsinstrument für Gemeinderäte und eine wichtige Informationsquelle für die Bürger

Die Gemeinde setzt sich im Zweckverband Hochwasserschutz für eine zügige Umsetzung des Hochwasserschutzkonzeptes ein. Sie leitet den Kauf der für die Maßnahmen nötigen Grundstücke ein und erstellt Pläne für Ausgleichsmaßnahmen.

Verkehr und Umweltschutz

Auf allen Straßen im Gemeindegebiet, auf denen jetzt noch 50km schnell gefahren werden darf, soll eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km gelten. Die Gemeinde nimmt deshalb unverzüglich Kontakt zu den entsprechenden Kreisbehörden auf.

Begründung: Stetiges, langsameres Tempo verringert die Unfallgefahr und vermindert den Ausstoß von CO² und anderer gefährlicher Stoffe

Die Verwaltung möge, unter Einbeziehung anderer maßgebender Stellen prüfen, ob und wie ein Zebrastreifen in Oberweissach an der Brücke verlegt werden kann. Zur Zeit mündet eine Straße direkt auf den Zebrastreifen

Begründung: Erhöhung der Verkehrssicherheit

Die Gemeinde unternimmt einen neuen Anlauf für einen ebenen Radweg nach Backnang. Sie entwirft zusammen mit interessierten Bürgern und Organisationen Alternativstrecken und tritt in Kontakt zur Stadtverwaltung Backnang. Sie erkundigt sich bei den Gemeinden Allmersbach i.T. und Kirchberg/Murr über ihre Erfahrungen beim Bau ihrer Radwege.
Für die Dienstfahrten der Verwaltung innerhalb des Gemeindegebietes werden zwei Fahrräder mit elektrischer Trethilfe angeschafft. Zur besseren Wiedererkennung erhalten sie ein blau-weisse Lackierung.
Die Gemeinde setzt sich für die Verbesserung des ÖPNV in der Region ein. Sie schlägt den entsprechenden Gremien eine Verbindung Backnang – Rudersberg vor. Diese ist U-Bahn mäßig auszuführen. Der anfallende Aushub wird zum Bau der Hochwasserbecken verwandt.
Die Gemeinde beteiligt sich aktiv beim nächsten autofreien Sonntag sowie dem Energietag Baden-Württemberg und stellt zusammen mit Vereinen und interessierten Bürgern ein attraktives Programm zusammen.
Die Gemeinde schafft eine Annahmestelle für Energie-Spar-Lampen (ESL). Diese Annahmestelle könnte ähnlich wie der Häckselplatz organisiert sein Die Abgabemöglichkeit soll nur so lange bestehen bleiben bis ein anderes System zur Verfügung steht

Begründung: EU- Verbot von Glühbirnen – Ersatz durch ESL; ESL enthalten Quecksilber.

Vermeidung von Mülltourismus

Stärkung der Gemeinde als aktive Umweltgemeinde

Zusammenleben und Soziales

Die Gemeindeverwaltung möge prüfen, ob auf einem der Friedhöfe im Gemeindegebiet Baumbestattungen umgesetzt werden können

(Bekräftigung eines ähnlichen Antrages der CDU/FW vom Vorjahr)

Die Gemeinde stellt einmal pro Woche eine Küche und einen Raum zur Verfügung, in dem von Vereinen oder Agendagruppen ein Mittagessen zum Selbstkostenpreis angeboten werden kann. Die Organisation und die Klärung der gesetzlichen Vorschriften (Hygiene) wird von der Gemeindeverwaltung übernommen
Die Gemeindeverwaltung lässt durch ein geeignetes Büro die Möglichkeit einer Kühlung der Seeguthalle erneut überprüfen
Die Gemeindeverwaltung veranlasst einen Zwischenbericht zum vom Gemeinderat vor Jahresfrist beschlossenen Kunst –Lehrpfad
Die Gemeindeverwaltung veranlasst im Bereich der Volksbank das Aufstellen von Ruheplätzen für Ältere und Sitzwillige und Ruhesitze für Jugendliche und alternativ Sitzende.
Eine Miete von gemeindeeigenen Räumen soll künftig ab dem gesetzlichen Geschäftsfähigkeitsalter von 18 Jahren möglich sein. Im Übrigen gelten die Mietverträge.

Begründung: Die Gemeinde weicht nicht vom Bürgerlichen Gesetzbuch ab und stoppt die Diskriminierung junger Menschen

Arbeiten

Alle von der Gemeinde eingestellten Ein Euro Jobber sollen regulär eingestellt werden. Das gilt auch für die Zweckverbände, in denen die Gemeinde Mitglied ist.
Die Gemeinde verwendet beim Postverkehr keine Billigdienste.

Begründung: Keine Billigung und Förderung ausbeuterischer Arbeitsverhältnisse durch die Gemeinde

Energiegemeinschaft- ein wichtiges Thema

Bei ihrer Mitgliederversammlung diskutierte die Liste Weissacher Bürger den Fortschritt bei der Gewinnung sauberer Energie, durch die Gründung  der Energiegemeinschaft Weissacher Tal. Seit Jahren hat sich die Liste die eigenständige Versorgung mit ortsnaher Energie auf ihre Fahnen geschrieben. (Vielleicht erinnern sich manche an den phantasievollen Wagen mit den Dorfwerken Weissach i.T, beim Festumzug des RSV). Die neue Genossenschaft bietet durch eine Mitgliedschaft die Chance mitzubestimmen in welche Richtung der Energiezug in Weissach i.T. fährt. Das bestechende am Genossenschaftsmodell ist, dass alle Genossen/innen das gleiche Stimmrecht haben, egal ob die Beteiligung 250 € der 25.000 € beträgt. Bei den schwankenden Finanzmärkten weltweit hat hier jede/r die Chance sein Geld „sauber“ anzulegen.  

Energiegemeinschaft Weissacher Tal e.G. am 12.11.2008 gegründet:
Vorstand: Rolf Heller (Raiffeisenbank Weissacher Tal), Frank Müller
Aufsichtsrat: Erhard Braun, Bernd Hecktor, Manfred Keck, Steffen Reitz, Udo Schmülling und Bürgermeister Ian Schölzel

Startkapital: 106.000 €

Bei der ersten gemeinsamen Sitzung des Aufsichtsrats und der Vorstände der neu gegründeten Energiegemeinschaft Weissacher Tal musste eine umfangreiche Tagesordnung mit weitreichenden Entscheidungen abgearbeitet werden. Die wesentlichen Punkte waren die Auftragsvergaben für die drei Fotovoltaik-Anlagen auf den Dächern des neuen Bauhofgebäudes in Bruch, der Grundschule in Oberweissach sowie des Feuerwehrgerätehaus in Cottenweiler. Die Leistung dieser Anlagen beträgt insgesamt knapp 76 Kilowatt peak bei einem Kostenvolumen von 394000 Euro. Beauftragt wurde ein regionaler Hersteller, dessen Produkte die beste Gesamtökobilanz aufwiesen. Der Aufsichtsrat bezog dabei Faktoren wie Herstellungsverfahren, Rücknahme und Wiederverwertung der Module und Arbeitsplatzsicherung in der Region mit in die Entscheidungsfindung ein.

Berichte Backnanger Kreiszeitung:
BKZ, 12.11.2008 Das Weissacher Tal macht in Energie ... weiter.pdf
BKZ, 14.11.2008   106000 Euro Kapital am ersten Tag ...weiter.pdf
BKZ, 19.11.2008   Anlagen im Wert von 394000 Euro   ...weiter.pdf

 

 

 

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Stand: 07. Februar 2012